Angefangen haben wir zu zweit, und daran hat sich nichts geändert. Marc steht am Herd, Nadja führt den Service und die Weinkarte. Wir wollten kein grosses Haus, sondern einen Ort, an dem man sieht, wer kocht, und an dem man abends nicht das Gefühl hat, abgefertigt zu werden.
Unsere Karte ist bewusst kurz. Statt fünfzig Gerichte, die alle irgendwie gehen, gibt es bei uns eine Handvoll, die wir richtig gut können. Sie ändert sich mehrmals im Jahr, weil wir mit dem arbeiten, was gerade Saison hat. Was im Herbst auf dem Teller liegt, gibt es im Frühling so nicht mehr.
Beim Einkauf gehen wir kurze Wege. Fleisch vom Metzger im Quartier, Gemüse von zwei Höfen aus der Region, Fisch aus Schweizer Gewässern. Die meisten unserer Produzenten kennen wir persönlich, einige seit Jahren. Das kostet mehr Aufwand als eine Bestellung beim Grossisten, aber man schmeckt den Unterschied.
Mittags geht es bei uns schnell, weil viele Gäste in der Pause kommen. Abends darf es dauern. Nehmen Sie sich Zeit, bleiben Sie sitzen, bestellen Sie noch ein Glas. Genau dafür haben wir dieses Lokal aufgemacht.
Wir freuen uns auf Sie.
Nadja und Marc Muster
